Deutschschweiz|RomandieTicino
foo

Vom Müllberg ins Klassenzimmer: Chendas Weg in eine bessere Zukunft

Während in der Schweiz jedes Jahr 170’000 Kinder eingeschult werden, kämpfen Millionen weltweit um ihr Recht auf Bildung. Die siebenjährige Chenda aus Kambodscha sammelt tagsüber Müll – und besucht dank Caritas halbtags die Schule. Eine Patenschaft schenkt Kindern wie ihr Hoffnung, Bildung und eine echte Zukunftsperspektive.

Was kann ich mit einer Kinderpatenschaft bewirken?

In Kinderprojekten ist Kontinuität besonders wichtig. Deshalb leistet die Caritas ihre Hilfe mit einer langfristigen Perspektive. Ihre regelmässige Spende hilft uns, in aller Sorgfalt zu planen, damit wir für die Kinder das Beste erreichen.

Kinder sollen zu starken Persönlichkeiten heranwachsen, die ihr Lebenselbst in die Hand nehmen. Unsere langfristigen Projekte vermitteln und schützen Kinderrechte, bieten Zuflucht und Obdach und ermöglichen eine eigenständige Zukunft durch Bildung.

Mit einer Patenschaft haben Sie die Möglichkeit, ganz gezielt ein Anliegen zu unterstützen, das Ihnen besonders am Herzen liegt.

Darüber hinaus gewähren wir Ihnen als Patin oder Pate einen vertieften Einblick in unsere Projektarbeit. Sie erhalten einmal pro Jahr einen Patenschaftsbericht, damit Sie sehen, was Ihr wertvoller Beitrag konkret bewirkt hat.

  • Chenda findet dank Schulbildung aus der Armut.

  • Schulbesuch erhöht Chancen auf eine sichere Existenz

    Jährlich beginnt für rund 170 000 Mädchen und Buben in der Schweiz ein neuer Lebensabschnitt – sie gehen zum ersten Mal zur Schule.

    Dank der ganzheitlichen und altersgerechten Förderung in der Schule haben unsere Kinder gute Voraussetzungen, zu selbstbestimmten junge Erwachsenen heranzuwachsen, die den Weg in ein eigenständiges Leben nach ihren Vorstellungen und den Stärken entsprechend beschreiten können.

    Eine solide Ausbildung trägt massgeblich zum Aufbau einer gesicherten Existenz im Erwachsenenleben bei.

     

  • Doch was, wenn Kinder keinen Zugang zu Bildung haben? Wenn Eltern das Schulgeld nicht bezahlen können oder die Familie so arm ist, dass selbst die Kinder nach Arbeit suchen müssen, um überleben zu können?

    Weltweit gehen Millionen von Kindern nicht zur Schule. Sie werden wohl nie einen vollen Rucksack aus Wissen und Selbstsicherheit für eine tragfähige Existenz haben. Ihr Armutsrisiko ist unverschuldet stark erhöht. Diesen Missstand bekämpft die Caritas mit ihrer Patenschaft «Lebensmut für Kinder».

  • Vom Müllberg auf den Pausenplatz

    In Kambodscha unterstützt die Caritas ein Grundschulprogramm auf Primarschulstufe, das auf die Realitäten der arbeitenden Kinder Rücksicht nimmt. Unterrichtet wird halbtags, damit die Kinder in der schulfreien Zeit weiterhin zum Familieneinkommen beitragen können. Eines der Kinder, das diesen Unterricht besucht, ist die siebenjährige Chenda. Ihr Zuhause sind die Müllberge von Poipet in Kambodscha. Seit sie gehen kann, unterstützt sie ihre Eltern und ihre Geschwister beim Sammeln und Sortieren von PET-Flaschen, Plastik, Karton und Glas. Chendas Familie lebt in bitterer Armut. Es braucht jede fleissige Hand, um die Miete der einfachen Hütte und eine Mahlzeit pro Tag bezahlen zu können.